Eine falsche Adresse ist der Moment, in dem die meisten Websites ihre Besucher verlieren. «Not Found», ein leerer Rahmen, kein Weg weiter – und der Besuch ist zu Ende. Dabei ist die Ursache fast immer harmlos: ein Link in einer alten Mail, ein Buchstabe zu viel, ein Lesezeichen von früher.

Deshalb ist unsere Fehlerseite keine Entschuldigung, sondern ein Angebot. Sie sagt in einem Satz, was passiert ist, und nennt im selben Atemzug drei Wege zurück: die Startseite, die Suche und den Kontakt. Darunter stehen alle Bereiche der Website – aus dem Seitenbaum gelesen, nicht von Hand gepflegt. Eine feste Liste zeigt nach dem nächsten Umbau auf Seiten, die es nicht mehr gibt, und das ausgerechnet auf der Fehlerseite.

Gerechnet, nicht abgespielt

Die beiden Vieren sind kein Bild und kein Video. Die Ziffern werden einmal in eine unsichtbare Leinwand geschrieben und Punkt für Punkt abgetastet; jeder getroffene Rasterpunkt wird ein Partikel mit einem Ziel, und eine Feder zieht es dorthin zurück. Dazwischen sitzt das schwarze Loch und spielt seine Rolle auch: es zieht. Wer mit dem Zeiger hineinfährt, schiebt die Partikel aus der Bahn; was zu nahe kommt, verschwindet im Horizont und kehrt von aussen zurück.

Dafür wird nichts nachgeladen – keine Bibliothek, kein Fremdcode, keine Schriftdatei. Eine Fehlerseite ist der schlechteste Ort für eine Abhängigkeit: gebraucht wird sie genau dann, wenn etwas nicht stimmt.

Was eine gute Fehlerseite ausmacht

Die Animation ist das, was man sieht. Richtig wird die Seite durch vier Dinge, die man nicht sieht:

  • Sie meldet 404. Für Google heisst das «gibt es nicht» – die Adresse verschwindet aus dem Index, statt dort als vollwertige Seite zu stehen.
  • Sie trägt ohne Skript. Ohne JavaScript steht eine gesetzte «404» an derselben Stelle, und alle Wege zurück funktionieren.
  • Sie bleibt ruhig, wenn man das will. Bei reduzierter Bewegung und im Energiesparmodus erscheint das fertige Bild ohne Bewegung.
  • Sie hält inne, wenn niemand hinschaut. Die Schleife steht still, sobald der Tab im Hintergrund liegt oder das Bild aus dem Sichtfeld gescrollt ist.

Das Bild unten ist dieselbe Leinwand und dasselbe Skript wie auf der echten Fehlerseite – nur dass diese Seite hier existiert. Fahr mit dem Zeiger hinein.

Vorführung

So sieht es aus, wenn eine Adresse nicht stimmt

Wir haben gemeinsam ein schwarzes Loch entdeckt

In den unendlichen Weiten des Internets hat sich diese Seite verabschiedet. Vielleicht ist der Link veraltet, vielleicht haben wir uns auch nur vertippt. Weiter geht es hier:

FAQ

Häufige Fragen zur Fehlerseite

Antwortet die echte Fehlerseite auch mit 404?
Ja. Die Seite, die ein Besucher bei einer falschen Adresse bekommt, meldet dem Browser und den Suchmaschinen den Status 404 – «gibt es nicht». Nur diese Vorführung hier antwortet mit 200, weil sie eine eigene Seite mit eigenem Inhalt ist. Eine Fehlerseite, die 200 meldet, wäre der häufigere und der schlimmere Fehler: Google nimmt sie dann für vollwertigen Inhalt und führt jede vertippte Adresse im Index.
Läuft das auch ohne JavaScript?
Ja. Ohne JavaScript – oder wenn ein Skript blockiert wird – steht an derselben Stelle eine gesetzte «404», und alle Wege zurück funktionieren. Die Animation blendet sich erst ein, wenn sie wirklich trägt. Umgekehrt wäre es fahrlässig: eine Seite, die ihren Inhalt vorsorglich versteckt, ist im Fehlerfall leer.
Und wer empfindlich auf Bewegung reagiert?
Wer im Betriebssystem «Bewegung reduzieren» eingestellt hat, bekommt das fertige Bild ohne jede Bewegung – nicht weniger Bewegung, sondern keine. Dasselbe gilt im Energiesparmodus. Geflackert wird nirgends: das ist bei Lichtempfindlichkeit ein echtes Risiko und hat auf einer Website nichts zu suchen.
Bekommt das jede Website von CHWEB?
Die Technik ja, das Bild nicht. Das schwarze Loch erzählt die Geschichte von chweb.ch – die Null ist das Loch. Für eine Kundenwebsite entsteht ein eigenes Bild aus deren Marke; die Grundlagen bleiben dieselben: richtiger Status, lesbar ohne Skript, ruhig bei reduzierter Bewegung, und immer ein Weg zurück.